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PHANTOM PLANET - The Guest [Epic/Sony 506323 2] Gleich zu Beginn tönt uns ein fröhliches „California, here we come" entgegen und wir fragen uns, wieso eine britische Gruppe Amerikas Westküste besingt. Antwort: Die Gruppe kommt von der Westküste und klingt so urbritisch, dass der Hörer es nicht glauben mag. Die Songs kommen alle im klassischen Songwriter Gewand daher und erinnern zum Teil sehr an Travis (man höre sich z.B. mal „One Ray Of Sunlight" an), die sie auch auf ihrer US-Tour supporteten. Genau wie auch Travis, besitzen Phantom Planet einen charismatischen Sänger und Gitarristen (Alex Greenwald), der auch den Großteil der Songs schreibt und auch bei den Produzenten setzen Phantom Planet auf Großmeister (Mitchell Froom und Tchad Blake). Aber was bringen die schon, wenn der Song nicht stimmt und hier stimmt er! Der Großteil der Stücke ist von alten englischen Klassikern beeinflusst, wie den Beatles, den Stones, Elvis Costello aber auch von West Coast Bands der alten Garde mit einem Schuß Velvet Underground. Selbst ein Power-Pop-Punk Gröhler im Stile von Black Rebel Motorcycle Club ist vorhanden (All Over Again), was will man mehr. Am Ende der CD dann sogar noch eine echte Hymne (Wishing Well) und ein an die ruhigen Stücke von Pink Floyd's „Meddle" erinnerndes „Something Wrong", die ein ohnehin schon gutes Album zur echten Perle werden lässt. [kp] Standout Tracks: One Ray Of Sunlight + Wishing Well Tracklisting: 01. California 02. Always On My Mind 03. Lonely Day 04. One Ray Of Sunlight 05. Anthem 06. In Our Darkest Hour 07. Turn Smile Shift Repeat 08. Hey Now Girl 09. Nobody's Fault 10. All Over Again 11. Wishing Well 12. Something Is Wrong Related Websites: |
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