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MARIA SOLHEIM - Behind Closed Doors

[2003 . Strange Ways: 2153-2 (CD) / 2002 . Kkv: FXCD253 (CD)]

MARIA SOLHEIM - Barefoot

[2002 . Strange Ways: 1459-2 (CD) / 2001 . Kkv: FXCD243 (CD)]


Norwegen mausert sich zu einem musikalischen Traumland, in dem die Wälder und Fjorde spürbar zu bezaubernder und phantastischer Musik inspirieren. Norwegische Musik beschränkt sich schon lange nicht mehr auf weltmusikalische Nischen, in denen Mari Boine Feen und Elfen herbeisirent. Melancholiker wie Ai Phoenix und White Birch kreieren atemberaubende Klangwelten und die betörende Silje Nergaard beweist, dass leichter Jazz und kalter Norden sehr fein harmonieren können.

Nun schwebt mit Maria Solheim eine Songwriterin ein, die zunächst wegen ihres gnadenlosen Alters auffällt: Siebzehn Jahre jung ist sie, als sie 1999 aufgrund eines abenteuerlichen Zufalls die Chance bekommt, das Debutalbum "Barefoot" aufzunehmen. Dies erscheint 2001 in Norwegen und fährt reichlich gute Kritiken ein. Nun legt sie mit zwanzig Jahren ein weiteres Album vor. Auch wenn Suzanne Vega oder Heather Nova bereits vieles davon besser gemacht haben, beeindruckt Maria Solheim durch ein für ihr Alter schon beängstigend abgeklärtes Songwriting.

Erwischt "Barefoot", der Opener des Erstlings, noch die Popwindungen im Hirn, schlagen spätestens bei "Last Waltz" die Lyriksynapsen Alarm. Die Vielfalt ihres musikalischen Talents deutet sich hier an. Maria Solheim überzeugt auf diesem Album mit stimmigen Kompositionen und feinem Songwriting. "18 Degrees" und "I Once Had A Boy" beweisen die Stärke im ruhigen und getragenen Spektrum. „The Last Page" kommt weit schwungvoller und eindringlicher daher und macht deutlich, das hier keinesfalls nur eingleisig auf grüblerische Teenie-Sensibilität gesetzt wird.

Das Folgealbum bestätigt dies Entwicklung, und der Wechsel der Begleitmannschaft auf "Behind Closed Doors" fällt spätestens bei "Hidingplace" auf: Dynamik und Energie der Band fordern auch die Stimme von Maria Solheim in kraftvollere Breiten. Jedoch sind Spontaneität und Verspieltheit des Debüts etwas verloren gegangen, an einigen Stellen wirkt der Nachfolger dadurch etwas zu glatt. Auch wenn "Behind Closed Doors" insgesamt wieder ein beschauliches Album ist, lassen doch "Hidingplace" und "It's Not A Matter Of" erahnen, dass Maria Solheim ihre Zukunft nicht ausschließlich im nordisch-idyllischen Trällerdasein sieht. Das wäre auch schade.

[oj]


Behind Closed Doors


Standout Tracks: Hidingplace,

The Man Who Left His Past,

You Want To Buy It Instead


Tracklisting:


01. Two Minutes And Ten Hours

02. Kingdom

03. Hidingplace

04. It's Not A Matter Of

05. Beauty Queen

06. Train Under Water

07. The Man Who Left His Past

08. Richard

09. You Want To Buy Instead

10. Behind Closed Doors

11. Late At Night



Related Websites:


Maria Solheim Official:

http://www.kjentfolk.no/musikere/solheim/de/

Indigo:

http://www.indigo.de

Informationsseite Nordische Musik:

http://nordische-musik.de/


REVIEWS

Barefoot


Standout Tracks: The Last Waltz, Barefoot, The Last Page, Hidden Poetry


Tracklisting:


01. Barefoot

02. Lady Of My Life

03. Suspicion

04. Blue Painting

05. Hidden Poetry

06. Poison In My Wine

07. The Last Waltz

08. The Stones Will Cry

09. 18 Degrees

10. I Once Heard A Boy

11. Before She Goes To Bed

12. The Last Page

13. Arie For My King

GRANDIOS!

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DRECK!