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MUSIC-CULTURE & MORE |


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CLASSIC REVIEWS |
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Black Celebration 1986 [UK: Mute LP/CD STUMM26 / US: Sire LP/CD 25429-1/2] Depeche Mode goes Gothic. „Black Celebration" bringt ihnen den Ruf, Aushängeschilder der Darkwaveszene zu sein. Dabei sind die als Singles ausgekoppelten „Stripped" und die beiden Fragenlieder klassische, zeitgenössische Popsongs. Depeche Mode beweisen vor allem, dass sie produktionstechnisch den meisten Platten dieser Zeit weit voraus sind. Ein gutes Album, trotz einiger Tiefpunkte. [tvd] |
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Music For The Masses 1987 [UK: Mute LP/CD STUMM47 / US: Sire LP/CD 25614-1/2] Im von Breitwandpop geprägten Jahr 1987 erklären auch Depeche Mode, ein Album mit massentauglichem Pop zu produzieren. Depeche Mode goes Petshop Boys? Tatsächlich wenden sie sich hin zum Stylish-Pop, Anton Corbin dreht dazu wegweisende Videos. Und doch sind sie wieder ihrer Zeit voraus. Vor allem das grandiose „Never Let Me Down Again" dürfte eine der besten DM-Singles ever sein. „Strangelove" ist zwar lahm, aber die Albumversion von „Behind The Wheel", sowie „The Things You Said" und „To Have And To Hold" sind perfekte kleine Popperlen. [tvd] |
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101 1989 [UK: Mute 2LP/2CD STUMM101 / US: Sire 2LP/2CD 25853-1/2] Der Musik für die Massen folgt eine ebenso große, wie erfolgreiche Welttournee. Vor allem die USA entdecken Depeche Mode und ihr eigener Wave-Pop-Stil wird plötzlich auch hier von diversen charterfolgreichen Gruppen aufgegriffen. Kein Wunder, dass Depeche Mode das Konzert in Pasadena als Doppelalbum veröffentlichen. Und wer jemals die Chance hatte, Depeche Mode live zu erleben, der weiß, wie herausragend sie live sind. Trotzdem ist „101" kein gelungenes Album, womit sich Depeche Mode in das Schicksal vieler großen Bands einfügen, schlechte Livealben zu veröffentlichen. Verantwortlich hierfür nicht die Tracks, sondern die überproduzierte und teilweise nachsynchronisierte Aufnahme. Schade... [tvd] |
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Violator 1990 [UK: / US: Reprise LP/CD 26081-1/2] Nach drei Jahren kommen Depeche Mode mit einem Paukenschlag zurück und schreiben mit „Enjoy The Silence" den ersten Klassiker der 90er Jahre. Ihr bislang größter Erfolg in den USA und ein ebenso großer Erfolg round the world. Die Blume auf dem Cover wird zum Symbol zahlreichen Depeche Mode-Fans und ziert künftig sämtliche verfügbaren Flächen. Musikalisch bringen Depeche Mode klassische Instrumente - allen voran die Gitarre - ins Spiel. Das ruhige, hypnotische „Waiting For The Night", sowie die beiden sterilen Singles „Policy Of Truth" und „World In My Eyes" sind neben „Enjoy The Silence" die herausragenden Songs. Der Rest allerdings verbleibt im Mittelmaß. [tvd] |
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Songs Of Faith And Devotion 1993 [UK: Mute LP/CD STUMM106 / US: Reprise CD 45243-2] Ein Tiefpunkt mit schillernden Perlen. Der Sound deutlich düsterer als auf den vergangenen Alben. „I Feel You" als erste Singleauskopplung zwischen Chemical Brothers und Nirvana. Großartig auch „Walking In My Shoes" und „In Your Room". Da beweisen Depeche Mode nach wie vor ihre Fähigkeit zu großen Melodien. Der Rest allerdings, vor allem das peinlich Gospelstückchen „Condemnation", zwischen Beliebigkeit und Unsinn. [tvd] |





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Songs Of Faith And Devotion Live 1993 [UK: Mute LP/CD LSTUMM106 / US: Reprise CD 45505-2] Und kurz danach das ganze als Liveversion. Schlicht überflüssig. [tvd] |
